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Was sind Transponder?

Transponder-Technologie (auch RFID; Radio-Frequenz-IDentifikation) ist eine Technik zur automatischen Identifikation und Datenerfassung. Transponder ist aus den englischen Worten "transmit" (senden, übermitteln) und "response" (Reaktion, Antwort) zusammengesetzt.

Wie funktioniert ein RFID-System?

RFID Systeme bestehen aus zwei Komponenten: einer Lese-/Schreib-Einheit und einer elektronischen Marke - dem Transponder. Der Transponder kann mit den zu identifizierenden Objekten fest verbunden werden. Das Lesegerät sendet elektromagnetische Impulse über seine Antenne aus. Der Transponder empfängt diese Impulse und sendet seine gespeicherten Informationen als Antwort zum Lesegerät zurück.
Es gibt "Read Only"-Transponder mit einer weltweit eindeutigen, laserprogrammierten Nummer und "Read-Write"-Transponder, in denen z.B. Produktinformationen abgelegt werden können. Der Transponder selbst ist passiv und ohne eigene Stromversorgung. Seine Energie erhält er aus den Impulsen des Lesers. Dadurch ist der Transponder völlig wartungsfrei.

 

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Aktuelles zu Forschungsprojekten:

RFID im Getränkehandel (2005):

Die VLB Berlin führt zusammen mit dem Institut für Handelsforschung (IfH) in Köln ein Projekt zur Untersuchung der Potenziale der RFID-Technologie in konsumgüterorientierten, mittelständischen Unternehmen durch. Im Focus steht hier der Einzelhandel. Projektpartner sind die Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. sowie die REWE Zentral AG. Gefördert wird das Projekt durch das BMWA.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

RFID zur Optimierung der Getränkemehrweglogistik (2009):

Von Mai 2008 bis Sept. 2009 bearbeitete das FIM in einem Projekt die Möglichkeiten des RFID-Einsatzes in Verbindung mit modernen, mehrwegfähigen Kunst-stofftrays. Das Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms INNO-WATT finanziell unterstützt.

Weitere Informationen werden in Kürze im Netz verfügbar sein (bitte wenden Sie sich an Herrn Pankoke).

 

 

Transponder-Technologie?

Ein Vorteil der Transponder gegenüber anderen ID Techniken wie Barcode oder Magnetstreifen ist die "Funkverbindung" zwischen Leser und Transponder. Da kein optischer Kontakt notwendig ist, kann der Transponder völlig in das Produkt (Objekt) integriert werden und ist somit auch für widrige Umgebungen (Nässe, Temperatur, Verschmutzung, aggressive Medien, mechanische Einflüsse) geeignet. Außerdem ist die Leseausrichtung für die Datenerfassung unerheblich.
Transponder-Systeme bieten eine extrem hohe Lesesicherheit, schnellere Datenerfassung und nicht zuletzt eine Einsparung an Arbeits- und Papieraufwand.
Viele Transponder haben eine sogenannte Anti-Kollisionssicherung die es ermöglicht, mehrere Transponder in einem Antennenfeld gleichzeitig zu erfassen. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Ware auf komplett beladenen Paletten bei der Durchfahrt durch ein Lesetor zu erfassen.

Was sind typische Anwendungsbereiche?

Transponder werden überall dort eingesetzt, wo Dinge identifiziert oder Daten an Objekten gespeichert werden. Typische Anwendungen sind Prozess- und Lagersteuerung, Inventarisierung, Behälter-Identifikation und -Verfolgung aber auch die Zutrittskontrolle und Zeiterfassung.
Transponder sind in einer Vielzahl an Formen und Ausstattungen verfügbar. Es gibt unter anderem Kreditkarten, Klebe-Etiketten, Folien, Kunststoffmünzen, Glasröhrchen mit integriertem Transponder.


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Kosten-Nutzen-Analyse RFID zur Fassidentifikation (2008):

Das FIM der VLB Berlin hat ein Analysemodell zur Kosten-Nutzen-Bewertung von RFID-Anwendungen für die Deutsche Brauindustrie erarbeitet. Grundlage dafür sind bereits vorhandene RFID-Systeme zur Keg- und Fassidentifikation. (mehr Infos)

Das Projekt wurde durch die Stiftung Industrieforschung gefördert. Partner des Projektes waren die Brauerei Flensburg, die Privatbrauerei Reissdorf in Köln und die Firma AEG ID in Ulm

 

 

 

 

 

 

Gefördert durch das BMWA