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EINLEITUNG
In
der letzten Zeit macht eine neue Technik auf sich aufmerksam,
die den Handel grundlegend beeinflussen und verändern wird.
Führende Unternehmensberatungen stufen diese Technik als
Revolution in der Konsumgüterwirtschaft ein. Die Rede ist
von "Radio Frequency Identification", kurz RFID genannt.
Dabei handelt es sich um eine neue Art der Kennzeichnung von Produkten
mit Hilfe von Mikrochips, so genannten "Smart Tags",
die verschiedenartigste Anwendungsmöglichkeiten bietet.
Signifikante Kosteneinsparungspotenziale werden im Bereich der
Logistik und der Lagerhaltung sowohl bei Herstellern als auch
bei Händlern der Konsumgüterbranche prognostiziert.
Darüber hinaus wird es möglich sein, durch den Einsatz
der RFID-Technologie komplette Produktlebenszyklen von der Herstellung
bis zum Recycling zu verfolgen.
Gerade auf Händlerseite wird diese neue Technologie helfen,
die Organisation und Arbeitsabläufe am Point of Sale (PoS)
nachhaltig zu verändern. Dies demonstrieren internationale
Tests der Supermarktbetreiber Tesco und WalMart eindrucksvoll.
In Deutschland hat die Metro AG im April 2003 ihren so genannten
Future Store eröffnet, in dem man neben anderen Technologien
auch RFID einsetzt. So können Bestände in Echtzeit überwacht,
auch unter dem Begriff "Real Time Tracking" bekannt,
Restlaufzeiten von verderblichen Waren überprüft, Lebensmittelchargen
verfolgt, Bestellungen schneller ausgelöst, Diebstahlquoten
gesenkt und Kassiervorgänge beschleunigt werden, um nur einige
Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Auswirkungen bzw. Folgeabschätzungen der neuen Technik auf
den Handel und hier speziell auf mittelständische Unternehmen
hinsichtlich der Kosten-/ Nutzenrelation und der Beschäftigungssituation
können derzeit nur sehr vage bestimmt werden.
Aus diesem Grund soll eine Studie umfassend klären, welche
Implikationen diese neue Technologie für Hersteller- und
Handelsunternehmen der Konsumgüterbranche und speziell für
den mittelständischen Einzelhandel mit sich bringen.
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